COOLEKTIV

Neues Positionspapier zu schwer entflammbaren A2L-Kältemitteln

Das Expertenkomitee COOLEKTIV hat ein neues, sehr empfehlenswertes Positionspapier zum Thema A2L-Kältemittel erstellt. Darin geht es besonders um Möglichkeiten und Potenziale der schwer entflammbaren HFO, von Mischungen und von R32 in Kälte- und Klimageräten und -anlagen.

Um die Vorgaben der F-Gase-Verordnung zu Emissionsreduzierungen von Kältemitteln in die Umgebung einzuhalten (Phase-down), kommt die Kälte-Klima-Branche am künftig deutlich stärkeren Einsatz von A2L-Kältemitteln und -Gemischen nicht vorbei. Diese haben erheblich geringere Treibhauswerte (GWP-Werte) als zum Beispiel die noch gängigen A1-Kältemittel R410A, R134a und R404A und sind daher zur Erfüllung der Verordnung unerlässlich.

COOLEKTIV hat sich mit solchen A2L-Kältemitteln beschäftigt und dazu ein 26-seitiges Positionspapier erstellt. In den Kapiteln geht es um die "Bedeutung der Eigenschaft der Brennbarkeit für die Risikobeurteilung von Kältemitteln", die "Bewertung der verfügbaren Anlagentechnologien", "Anwendung in Mietkälte und Mietklima" und um "Fördermöglichkeiten". In vielen begleitenden Tabellen, Grafiken und Beispielrechnungen werden auch die Themen Risikobeurteilung von Anlagen bei der Nutzung brennbarer Kältemittel, Brennbarkeitsklassen und Brennbarkeitskategorien, zugehörige Normen und Richtlinien, Informationen zur Sicherheitsklassifizierung sowie praxisnahe Entscheidungskriterien erläutert. Fazit der Experten: Durch die sehr niedrigen GWP-Werte werden HFO-Kältemittel den von der F-Gas-Verordnung geforderten Wandel unterstützen. Somit wird die Kältebranche am Einsatz brennbarer Stoffe nicht mehr vorbeikommen.

Das Positionspapier von COOLEKTIV finden Sie hier.